Energie mit Zukunft   

Unser Fokus liegt auf nachhaltigen und klimafreundlichen Energien, deshalb bauen wir die Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen weiter aus.

Alperia konzentriert sich auf die Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen, insbesondere der Wasserkraft. Eine leichte Differenzierung der Tätigkeitsfelder ist aber von großer Bedeutung, um die Abhängigkeit des Unternehmensergebnisses von der Regenmenge schrittweise zu reduzieren. So schafft Alperia auch eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung

 

Erneuerbare Energien sind die Zukunft. Sie sind nicht nur klimafreundlich, sondern auch nahezu unbegrenzt verfügbar.

Mit der Kraft der Sonne

Die Sonne ist die größte Energiequelle überhaupt. Die auf der Erde auftreffende Sonnenenergie entspricht mehr als dem 10.000-fachen des gesamten jährlichen Weltenergiebedarfs. Alperia nutzt neben der Wasserkraft deshalb auch die Energie der Sonne zur Stromproduktion und ist an zwei Fotovoltaik-Parks in Mittelitalien sowie einer Fotovoltaikanlage in Sardinien beteiligt und betreibt 7 kleinere solcher Anlagen in Südtirol. Insgesamt werden damit pro Jahr rund 23 GWh nachhaltiger Strom produziert. Das entspricht dem durchschnittlichen jährlichen Energieverbrauch von mehr als 7.500 Haushalten.

Eine Fotovoltaikanlage liegt in Monte San Giusto, einer Gemeinde in der Provinz Macerata in den Marken. Die Anlage ist seit August 2011 in Betrieb und wird von der Gesellschaft SELSOLAR Monte San Giusto GmbH betrieben, an der Alperia 60 % der Anteile hält (Fintel Energia Group SpA 40 %).

Ein weiterer Fotovoltaik-Park befindet sich in Rimini, auf dem Dach des dortigen Messegeländes. Die Anlage wurde im Jahr 2012 in Betrieb genommen, die durchschnittliche Jahresproduktion liegt bei 5,1 GWh. An der Betreibergesellschaft SELSOLAR Rimini GmbH ist Alperia mit 80 % beteiligt (Green Lucca SpA 20%).

Die Fotovoltaikanlage in Sardinien befindet sich in Ottana in der Provinz Nuoro im Zentrum der Insel. Sie ist seit 2011 in Funktion und wird von der Ottana Solar Power SpA betrieben. An der Gesellschaft hält Alperia 90 % der Anteile (10 % PC Holding Srl).

Wasserstoff – der alternative Energieträger

Seit Ende 2013 sind die klimafreundlichen Wasserstoffbusse in Bozen unterwegs. Betankt werden sie im Wasserstoffzentrum in Bozen Süd, in dem der Wasserstoff auch produziert wird. Geführt und betrieben wird die Anlage vom Institut für innovative Technologien (IIT), an dem Alperia mit 43,98 % beteiligt ist (weitere Gesellschafter: 0,57 % Europäische Akademie für angewandte Forschung Bozen; 36,21 % Brennerautobahn AG; 10,99 % Leitner AG; 5,50 % G.P.I. Gruppo per l’Informatica Srl; 0,57 % S.G.S. Hydrogen Srl; 2,20 % Eco Center AG).

Alperia ist es wichtig, dass damit sowohl die grüne Mobilität, als auch Südtirol als technologisch innovativer Standort gefördert werden. Forschung, Entwicklung und Anwendungen im Bereich Wasserstoff gehören mit zu den innovativsten und vielversprechendsten Technologien, welche in den nächsten Jahren viele hoch qualifizierte Jobs und Betätigungsfelder für innovative Betriebe schaffen werden. Am Wasserstoff-Zentrum in Bozen findet deshalb ein reger Know-how Austausch mit der lokalen Wirtschaft, Schulen und Universitäten statt und etliche Forschungs- und Entwicklungsprojekte sind hier im Laufen.