Grüne Energie für eine
nachhaltige Zukunft

 

 

 

 

Als eines der größten Energieunternehmen Italiens, das im Bereich Green Energy tätig ist, arbeiten wir von Alperia daran, die Energiewelt zu verändern – für eine nachhaltige Zukunft.

Nachhaltigkeit und Klimaschutz gewinnen in Zeiten der Klimaveränderung immer mehr an Bedeutung. Die Nachfrage nach erneuerbaren Energien steigt. In Südtirol stammen schon heute mehr als 90 Prozent des im Land produzierten Stroms aus Wasserkraft. Einen wichtigen Beitrag dazu leisten auch wir von Alperia, indem wir 34 Wasserkraftwerke in ganz Südtirol betreiben. 

 

Green Energy

Ein Großteil dieser Kraftwerke ist zertifiziert, das heißt sie produzieren zu 100 % grünen, erneuerbaren Strom, der nach den vorgeschriebenen Normen CO2-frei erzeugt wird. Das ist ganz im Sinne der Ziele, welche das Land Südtirol sich mit der „Klimastrategie 2050“ gesetzt hat. In diesem Konzept ist der Weg Südtirols hin zum „KlimaLand“ aufgezeigt, und dafür müssen die CO2-Emissionen gesenkt und der Energiebedarf aus sauberen Energiequellen gedeckt werden. 

Wir nutzen nicht nur die Kraft aus unseren Bergen zur umweltfreundlichen Stromerzeugung, sondern bauen die Produktion aus erneuerbaren Quellen immer weiter aus und nutzen auch die Kraft von Sonne und Wind. Zudem versorgen wir mehrere Gemeinden in Südtirol mit ökologischer Fernwärme, die insbesondere aus heimischer Biomasse erzeugt wird. 

Darüber hinaus investieren wir in die Effizienz und in die Umweltverträglichkeit unserer Produktionsanlagen und Verteilernetze, um den Verlust von Energie und negative Auswirkungen auf das Territorium auf ein Mindestmaß zu reduzieren.

Umweltpläne 

Mit dem Betrieb von Wasserkraftanlagen gehen begleitende Umweltmaßnahmen einher. Denn mit dem Erhalt der Konzessionen für die Großwasserkraftwerke im Jahr 2011 sind, erstmals und italienweit einzigartig, wesentliche Umweltmaßnahmen und die dafür notwendigen finanziellen Mittel verbunden.

Für die gesamte Konzessionsdauer von 30 Jahren wird Alperia rund 400 Millionen Euro an Umweltgeldern bereitstellen. Diese kommen den Ufer- und Standortgemeinden, in denen sich die Wasserkraftwerke befinden, zugute. Damit werden zahlreiche Maßnahmen zum Erhalt und zur Verbesserung von Umwelt und Landschaft und zugunsten der Bevölkerung umgesetzt, welche zuvor von den Kraftwerksbeiräten begutachtet werden.

Die Kraftwerksbeiräte

Für jede Wasserkraftanlage entscheidet ein Kraftwerksbeirat die Maßnahmen, welche für die jeweilige Anlage umzusetzen sind. Die Beiräte setzen sich aus Vertretern der Autonomen Provinz Bozen, der jeweiligen betroffenen Gemeinde und des Konzessionsinhabers zusammen.

Das sind nur einige der mehr als 500 Maßnahmen, die in Südtirol dank Umweltgelder realisiert worden sind und derzeit realisiert werden:

37

neue Wanderwege und Freizeitanlagen

21

energiesparende Beleuchtungsanlagen

20

öffentliche Gebäude energetisch saniert

13

Unterirdisch verlegte Leitungen

Die Umweltgelder werden gleichmäßig auf die Dauer der Konzessionen aufgeteilt und im Rahmen von Dreijahresplänen festgelegt. Einen Teil der Investitionen erhalten die jeweiligen Gemeinden direkt: Bisher konnten 41 Ufergemeinden über die Umweltfinanzierung verfügen, um verschiedene Projekte zu verwirklichen – darunter Verbesserungen in der Aufbereitung von Abwasser, Wiederherstellung oder Verbesserung von Naturgebieten, Energiesparmaßnahmen, Maßnahmen zur Reduktion der Luftverschmutzung sowie zur Bewahrung der alpinen Landschaft. 

Ein weiterer Teil geht an das Land Südtirol, welches damit in erster Linie Maßnahmen zur Verbesserung des Gewässerlebensraums umsetzt, wie beispielweise die Renaturierung der Talfer oder die Restrukturierung der Uferzonen des Eisacks in Bozen.

Zudem realisiert auch der Konzessionär Maßnahmen, mit denen die Umweltnachhaltigkeit der Kraftwerksanlagen verbessert wird, zum Beispiel durch die Schaffung von Fischtreppen sowie die Umweltüberwachung der Wasserstrecken für eine bestmögliche Gestaltung und Gewährleistung der Restwassermengen.

Seit 2011 stellt Alperia jährlich Umweltgelder für insgesamt 15 große Anlagen zur Verfügung, darunter: St. Walburg/Kuppelwies, St. Pankraz, Lana, Sarnthein, Kardaun, Waidbruck, Brixen, Lappach, Mühlen, Töll und Sankt Florian.

Folgende Beträge wurden bisher von 2011 bis 2015 zur Verfügung gestellt: 

2011 2012 2013 2014 2015
16.374.500 16.385.316 16.359.385 17.628.728 17.398.743